Fettkanal- und

Dunstabzugreinigung in Großküchen

Reinigung von Dunstabzügen, Fettkanälen und Ventilatorstationen in Großküchen

RWS bietet Ihnen durch moderne Anwendungsmethoden ein wirksames Reinigungssystem für die Reinigung von Dunstabzügen, Fettkanälen (Küchenabluft), Lüftungskanälen und Ventilatorstationen in Großküchen (Kantine, Schule, Firmen, Gastronomie, Hotelerie, Almhütten (Berghütten) uvm.).

Wir übernehmen für Sie die Wartung und Instandhaltung laut ÖNORM H 6021 Ergänzung zu ÖNORM EN 15780, ÖNORM EN 16282 und VDI 6022. Selbstverständlich erhalten Sie nach der Inspektion und Reinigung eine Wartungsbestätigung. Außerdem bieten wir auch den Lüftungsbefund - Prüfung gem. § 13 AStV. an.

ÖNORM EN 15780 - Lüftung von Gebäuden - Luftleitungen - Sauberkeit von Lüftungsanlagen
Diese Europäische Norm gilt sowohl für neue als auch für bereits vorhandene Lüftungs- und Klimaanlagen und definiert die Kriterien für die Beurteilung der Sauberkeit sowie die Reinigungsverfahren für diese Anlagen; die Überprüfung der Wirksamkeit der Reinigung gilt auch für Produkte, die EN 1505, EN 1506, EN 13053, EN 13180 und EN 13403 entsprechen und in Klima- und Lüftungsanlagen für von Menschen genutzte Räume innerhalb des Anwendungsbereichs des CEN/TC 156 verwendet werden. Diese Europäische Norm gilt nicht für Anlagen für industrielle Verfahren. Die Sauberkeit von Lüftungsanlagen ist wichtig für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen, den Energieverbrauch, die Nutzungsdauer der Anlage sowie für die Sauberkeit von Betriebsabläufen oder Prozessen, die im belüfteten Bereich ausgeführt werden. Überlegungen bezüglich des Austauschs von Komponenten als Alternative zur Reinigung (z. B. im Falle von flexiblen Luftleitungen und Luftfiltern) wurden ebenfalls einbezogen.

In der ÖNORM H 6021/ H 6030* ÖNORM EN 16282- Lüftungstechnischen Anlagen für gewerbliche Küchen - Anforderungen, Auslegungskriterien, Betrieb werden (u.a.) werden folgende Problemzonen erfasst bzw. erläutert:

Allgemeine Anforderungen an Reinigungstechniken ÖNORM EN 16282
- Aus Gründen der technischen Sicherheit müssen Komponenten im Luftstrom so konstruiert sein, dass sie einer konstanten Temperatur von mindestens 60 °C standhalten. Aus diesem Grund kann eine Kühlung der abgesaugten Luft erforderlich sein.
- Die Installation muss für Wartungs- und Reinigungsarbeiten leicht zugänglich sein.
- Komponenten, die mit UV-Strahlung oder Ozon in Berührung kommen, sollten aus geeigneten Materialien hergestellt sein.
- Wenn auf Bodenhöhe Ozon freigesetzt wird, müssen die Konzentrationen unter den geltenden Grenzwerten liegen.
- Wenn Ozonsensoren verwendet werden, müssen sie mit „OZONSENSOR“ gekennzeichnet sein und über ein einzigartiges, rückverfolgbares Eichungszertifikat verfügen.
- Die Verbindungen zwischen Ozongenerator und Fettkanal müssen alle zehn Meter mit „OZON“ gekennzeichnet sein.

Vorbeugender Brandschutz:
Ein stark fettbeladener Kanal unterliegt einer besonderen Brandgefahr. Im Sinne des vorbeugenden Brandschutzes ist eine Reinigung des Fettkanals unumgänglich, denn nur ein rückstandsloser Kanal ist ein brandtechnisch unbedenklicher Kanal.

Anforderungen an die Hygiene:
Eine periodische Reinigung des gesamten Luftleitungssystems sollte vorgesehen werden. Es ist sicherzustellen, dass es zu keiner Verunreinigung von Geräten und Speisen durch z.B. herunter tropfendes Kondensat, Fett oder ähnlichem kommt.

In erster Linie sind die Lebensmittelhygieneverordnung bzw. die HCCP-Vorschriften beachten. Die ÖNORM EN 16282 ist betreffend der Luftmengenbilanz nicht eindeutig. Einerseits muss die Summe der Luftströme (Zu- und Abluft) in den Küchenzonen für den gesamten Küchenbereich ausgeglichen sein. Andererseits muss, um die Verbreitung von Gerüchen aus der Küche zu vermeiden, in der Küche immer ein geringer Unterdruck herrschen. Raumlufttechnische Anlagen müssen mit Außenluft betrieben werden. Ein Nachströmen von Luft aus hygienisch nicht einwandfreien Bereichen ist auszuschließen.

Gesetzliche Lage:
Arbeitsstättenverordnung - Mechanische Be- und Entlüftung
§ 27 (8) Klima- und Lüftungsanlagen sind regelmäßig zu kontrollieren und bei Bedarf zu reinigen. Ablagerungen und Verunreinigungen, die zu einer unmittelbaren Gesundheitsgefährdung der Arbeitnehmer/innen durch Verschmutzung der Raumluft führen könnten, sind sofort zu beseitigen. Befeuchtungsanlagen sind stets in hygienisch einwandfreiem Zustand zu erhalten.

§ 13 (1) Folgende Anlagen und Einrichtungen sind mindestens einmal jährlich, längstens jedoch in Abständen von 15 Monaten auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen
1. Sicherheitsbeleuchtungsanlagen
2. Alarmeinrichtungen
3. Klima- oder Lüftungsanlagen
4. Brandmeldeanlagen

§ 13 (5) Über die Prüfungen nach Abs. 1 bis 3 sind Aufzeichnungen zu führen und mindestens drei Jahre in der Arbeitsstätte aufzubewahren. Die Aufzeichnungen über die Prüfung von Löschgeräten können entfallen, wenn Prüfdatum und Mängelfreiheit durch einen Aufkleber bestätigt werden.

Wartungsplan Auszug aus ÖNORM H 6021 (in Verbindung mit ÖNORM EN 15780), H 6030* ÖNORM EN 16282

Ventilator Überprüfung / Reinigung alle 12 Monate
Lüftungskanäle Überprüfung / Reinigung alle 12 Monate
Schalldämpfer Überprüfung alle 12 Monate
Klappen Überprüfung / Reinigung alle 12 Monate
Filter Überprüfung alle 3 Monate
Filter Austauschung alle 12 Monate
Wärmetauscher / Heizregister Überprüfung / Reinigung alle 12 Monate
Dunstabzugshauben Reinigung täglich, wöchentlich
Dunsthaubenfilter Reinigung täglich, wöchentlich
Selbstreinigende Hauben Überprüfung / Reinigung alle 12 Monate
Küchendecken Reinigung alle 12 Monate

 

* Zurückgezogen 2017-11-01 - NEU: ÖNORM EN 16282

 

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Michael Kraus
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